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Beitragssätze 2019

Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt, wie 2018, weiterhin 14,6 Prozent.  Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen jeweils die Hälfte. Der ermäßigte Beitragssatz beträgt 14,0 Prozent und gilt für Krankenkassenmitglieder die grundsätzlich keinen Anspruch auf Krankengeld haben. Daneben kann eine Krankenkasse einen kassenindividuellen Zusatzbeitrag erheben. Dieser wird allein und einkommensabhängig vom Mitglied getragen. Für einige Personenkreise (z.B. Bezieher von Leistungen nach dem ALG II, Azubis in außerbetrieblichen Einrichtungen, behinderte Menschen in Werkstätten) wird anstelle des vorgenannten kassinidivuduellen Beitragssatzes, der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz erhoben; dieser beträgt ab 2019 0,9 Prozent und wird immer für das jeweilige Kalenderjahr durch das Bundesministerium für Gesundheit festgeschrieben.


Rechengrößen für die gesetzliche Krankenversicherung und die soziale Pflegeversicherung

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (Pflichtversicherungsgrenze) der gesetzlichen Krankenversicherung steigt ab dem 1. Januar 2019 auf 60.750,00 Euro. (2018: 59.400,00 Euro). Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist zur Feststellung der Versicherungspflicht heranzuziehen. Die Beitragsbemessungsgrenze für alle Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung wird auf 54.450,00 Euro (2018: 53.100,00 Euro), bzw. monatlich 4.537,50 Euro (2018: 4.425,00 Euro) steigen.
Die Mindestbemessungsgrundlage für freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung wurde durch gesetzgeberische Maßnahmen ab 2019 auf 1.038,33 Euro festgelegt. Die genannten Rechengrößen gelten auch für die soziale Pflegeversicherung.