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Leistungsdetails

Zuzahlungsbefreiung

Wann kann sich ein Patient von Zuzahlungen befreien lassen?

Ziel von Zuzahlungsbefreiungen ist es, vor allem schwer und chronisch erkrankte Menschen zu entlasten. Dafür gibt es Belastungsgrenzen, die vom Gesetzgeber festgelegt wurden. Die Belastungsgrenzen richten sich nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Versicherten und seiner Angehörigen, die mit ihm im gemeinsamen Haushalt leben. Für chronisch Erkrankte und Schwerkranke, die sich in Dauertherapie befinden, beträgt diese Belastungsgrenze ein Prozent des Jahresbruttoeinkommens. Für alle anderen Betroffenen zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens.

Entstehen Kosten darüber hinaus, werden diese von den Betriebskrankenkassen getragen, nachdem diese beantragt wurden. Dann sind Betroffene für den Rest des Kalenderjahres von der Zuzahlung befreit.

Patienten unter 18 Jahren sind generell zuzahlungsbefreit (außer bei Fahrkosten), dazu zählen auch  Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen

Zuzahlungsbefreiungen gelten nicht für:

  • nicht verschreibungspflichtige Medikamente oder Medikamente, die selbst vom Patienten gezahlt werden müssen. Dazu zählen Hilfsmittel, wie orthopädische Schuhe oder Fahrtkosten (ausgenommen medizinisch notwendige Fahrten für schwer erkrankte Personen)
  • den 50 Prozent-Eigenanteil für die künstliche Befruchtung oder für Sterilisationen, die medizinisch nicht notwendig sind
  • den Eigenanteil von Zahnersatz

Sie möchten Wissen, ob ihre Arzneimittel zuzahlungsbefreit sind? Wenden Sie sich an undefineddie Gesetzlichen Krankenkassen.