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BKK Mitgliedschaft

Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt, wie 2017, weiterhin 14,6 Prozent.  Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen jeweils die Hälfte. Der ermäßigte Beitragssatz beträgt 14,0 Prozent und gilt für Krankenkassenmitglieder die grundsätzlich keinen Anspruch auf Krankengeld haben. Daneben kann eine Krankenkasse einen kassenindividuellen Zusatzbeitrag erheben. Dieser wird allein und einkommensabhängig vom Mitglied getragen. Für einige Personenkreise (z.B. Bezieher von Leistungen nach dem ALG II, Azubis in außerbetrieblchen Einrichtungen, behinderte Menschen in Werkstätten) wird anstelle des vorgenannten kassinidivuduellen Beitragssatzes, der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz erhoben; dieser beträgt ab 2018 1,0 Prozent und wird immer für das jeweilige Kalenderjahr durch das Bundesministerium für Gesundheit festgeschrieben.

Mitgliedschaft bei einer BKK

Es gibt viele gute Gründe, sich bei einer Betriebskrankenkasse zu versichern. Ein umfangreicher Versicherungsschutz, zahlreiche Zusatzangebote und ein prima Service sprechen für sich.

Ein Wechsel zu einer Betriebskrankenkasse funktioniert ganz einfach.

Falls Sie bereits 18 Monate bei Ihrer jetzigen Kasse versichert sind, können Sie mit einer Frist von 2 Kalendermonaten eine neue Krankenkasse wählen. Dies gilt für freiwillig Versicherte und Pflichtversicherte gleichermaßen.

Beispiel

Ein langjähriges Mitglied will seine Krankenkasse kündigen.

  • Schriftliche Kündigung geht bei bisheriger Kasse am 18.5.2018 ein
  • Kündigung bei bisheriger Kasse wird wirksam zum 31.7.2018
  • BKK Mitglied ab 1.8.2018

Ein Wechsel ist ebenfalls möglich, wenn die bisherige Krankenkasse erstmals einen Zusatzbeitrag erhebt oder diesen erhöht (Sonderkündigungsrecht).

Beispiel:
Ein Mitglied wird von seiner Krankenkasse über den bevorstehenden Zusatzbeitrag rechtzeitig informiert

  • Erhöhung des Zusatzbeitrags zum 1.1.2018
  • Sonderkündigung möglich bis 31.1.2018
  • Schriftliche Kündigung geht bei bisheriger Kasse am 9.1.2018 ein
  • Kündigung bei bisheriger Kasse wird wirksam zum 31.3.2018
  • BKK Mitglied ab 1.4.2018

Zur Kündigung genügt ein formloses Schreiben an Ihre bisherige Krankenkasse. Diese ist dazu verpflichtet, Ihnen innerhalb von 2 Wochen eine Kündigungsbestätigung auszustellen. Senden Sie die Kündigungsbestätigung und Ihren ausgefüllten Mitgliedsantrag bitte so schnell wie möglich an die BKK, da diese Sie erst als Mitglied aufnehmen kann, wenn eine Kündigungsbestätigung vorliegt. Daraufhin erhalten Sie von Ihrer BKK umgehend eine Mitgliedsbescheinigung. Diese müssen Sie innerhalb der Kündigungsfrist bei Ihrem Arbeitgeber (Arbeitsamt, Hochschule etc.) vorlegen. Die neue Versichertenkarte bekommen Sie unverzüglich zugeschickt.

Die Bindungsfrist bei der neuen Krankenkasse beträgt grundsätzlich 18 Monate.
In diesem Zeitraum können Sie nicht mehr zu einer anderen Krankenkasse wechseln.

Ausnahmen

  • Kasse erhebt erstmals oder erhöht einen Zusatzbeitrag
    Erhebt Ihre Krankenkasse erstmals einen Zusatzbeitrag oder erhöht diesen, können Sie die Kasse wechseln, auch wenn Sie die Bindungsfrist von 18 Monaten noch nicht erfüllt haben. Die Kündigung kann bis zum Ende des Monats eingereicht werden, für den der neue Zusatzbeitrag erstmals gilt.
  • Unterbrechung der Mitgliedschaft
    Wenn Sie nach Beendigung einer Mitgliedschaft (z.B. Ende Beschäftigungsverhältnis) mindestens einen Kalendertag familienversichert oder ohne Mitgliedschaft bei einer gesetzlichen Krankenkasse waren, so besteht eine neue Wahlmöglichkeit. Hinweis: Ein Arbeitgeberwechsel oder ein Arbeitslosengeldbezug direkt im Anschluss an ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis löst kein neues Krankenkassenwahlrecht aus.

Wahltarife für Leistungen

Krankenkassen dürfen ihren Mitgliedern für zusätzliche Leistungen Wahltarife anbieten (z.B. Selbstbehalt, Kostenerstattung, Wahltarife zur Prämienzahlung). Falls Sie sich bei Ihrer Krankenkasse für einen Wahltarif mit Selbstbehalt- und Krankengeldregelung entscheiden, beträgt die Bindungsfrist an die Kasse 3 Jahre. Bei einigen anderen Wahltarifen ist das Mitglied für 12 Monate an den Wahltarif gebunden - unabhängig davon ist allerdings die 18-monatige Bindungsfrist bei der Kasse. Bei Wahltarifen für besondere Versorgungsformen (z.B. hausarztzentrierte Versorgung) gilt keine besondere Mindestbindungsfrist.