Eine Formel für die Prävention in Lebenswelten: BasKIDball = Freizeit + Sport + Unterstützung für den Alltag

Pressearbeit wird oft als ein rein sachlicher Austausch von Informationen verstanden. Dabei ist es nicht nur wichtig, rein gegenständlich zu informieren, sondern auch emotional Interesse zu wecken. Denn Informationen müssen alle, egal ob Leser, Hörer oder Zuschauer, packen, wenn sie wahrgenommen werden wollen. Pressetermine mit Kindern schaffen es regelmäßig, Emotionalität in ein Sachthema zu bringen. Beispielhaft zeigte dies einmal mehr eine Veranstaltung mit den BasKIDS, die im Herbst in Bamberg stattfand.

Wie die Arbeit von iSo e.V. mit den BasKIDS funktioniert, darüber konnten sich Förderer und Medienschaffende ein Bild vor Ort in der BasKIDhall in Bamberg machen. Anlass bot eine feierliche Scheckübergabe in Höhe von 120.000 Euro; allesamt Fördermittel der Betriebskrankenkassen in Bayern für die Prävention in Lebenswelten.

Gemeinsame Momente, Freude und das Miteinander in Bewegung. Dafür steht das integrative Projekt BasKIDball, das Kinder und Jugendliche aus Stadtteilen mit besonderen Herausforderungen zusammenbringt und ihnen sinnvolle Freizeitaktivitäten ermöglicht. Prominenter Schirmherr von BasKIDball ist Dirk Nowitzki. Das Projekt ist eine Initiative von iSo e.V. – innovative Sozialarbeit und der ING DiBa. Als Präventionsprojekt in Lebenswelten fördert der BKK Landesverband Bayern BasKIDball seit Anfang 2016 in Bayern.

Im Zentrum von BasKIDball steht zwar der Spaß an der Bewegung mit dem Basketball und dieser ist über die offenen Turnhallen an mehreren festen Terminen in der Woche garantiert. Aber auch die pädagogische Herangehensweise hilft dabei, Kinder und Jugendliche auf ganzer Ebene anzusprechen und ihnen eine Auszeit vom nicht immer leichten Lebensalltag zu ermöglichen und Perspektiven zu eröffnen. Das Projekt erreicht Kinder und Jugendliche, die nicht ohnehin schon über Sportvereine und andere, ihr Selbstbewusstsein stärkende, Aktivitäten gut vernetzt und in ihrem Lebensumfeld gut integriert sind. Denn das Präventionsprojekt ist offen für alle: Mädchen und Jungen, Kinder und Jugendliche, in Deutschland Geborene und Zugezogene sowie alle Konfessionen und Bildungsgrade.

Prävention in Lebenswelten – Geht’s auch konkret?

Was Prävention in Lebenswelten konkret heißt, demonstrierte das sportlich-feierliche Rahmenprogramm: Die Gäste erlebten eine bunte und lebendige Mischung von sportlichen Aktionen der BasKIDs. Angeleitet von den Sozialpädagogen von iSo wurden sie in Form eines Turniers organisiert. Anschließend luden die BasKIDs ihre Gäste zu einem selbst gemachten Burger-Barbecue mit frischen Smoothies ein. All das demonstrierte, was Prävention in Lebenswelten heißt und berührte die Anwesenden.

Gemeinschaft wird nicht nur in den BasKIDball-Aktivitäten selbst, sondern auch in der Organisation des Projekts gelebt. Denn es handelt sich dabei auch strukturell-konzeptionell um ein klassisches Kooperationsprojekt. Informationen darüber gaben Bambergs Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner, iSo-Vorstand Lothar Riemer und iSo-Geschäftsführer Matthias Gensner sowie Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Sigrid König, Vorständin des BKK Landesverbandes Bayern. So ist der BKK Landesverband Bayern ein wichtiger, aber nicht der einzige Förderer des Projekts. Neben der finanziellen Unterstützung durch Wirtschaft und Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen, den Betriebskrankenkassen und anderen spielt die Vernetzung mit Kommunen, Schulen, Sportvereinen eine wichtige Rolle.

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