Dr. Langejürgen bedankte sich bei der Gelegenheit ausdrücklich für die Unterstützung der CSU-Landtagfraktion beim Vorantreiben von Versorgungsinitiativen der BKK im Bereich der Pädiatrie in Richtung Regelversorgung. Zur Diskussion über einen möglichen administrativen Eingriff in die GKV-Struktur betonte Klaus Holetschek, dass sich die Kassenstrukturen aktuell und in naher Zukunft ohnehin auf natürlichem Wege weiter konsolidieren dürften. Deshalb sollte der Gesetzgeber keine Mindestzahl an Krankenkassen administrativ vorschreiben, sondern den Kassen zunächst die Möglichkeit geben, Effizienzpotentiale zu heben und Strukturen in eigener Verantwortung und in eigener Regie im Wettbewerb um die Versicherten anzupassen.
Von den daraus entstehenden schlankeren Strukturen würden, so Holetschek, die Versicherten genauso profitieren, wie die Kassen selbst. Am Ende müssten sich diese genau daran messen lassen. Erhebungen des BKK Landesverbandes Bayern belegen, dass vor allem die kleineren Krankenkassen in Vergleichstabellen bei den Verwaltungskosten pro Versicherten zum Teil deutlich unter dem GKV-Durchschnitt rangieren.
Betriebskrankenkassen als innovative Partner bei der Lösung von Versorgungsproblemen
In gesundheitspolitisch bewegten Zeiten traf sich unser Vorstand Dr. Ralf Langejürgen mit dem Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion Klaus Holetschek, MdL, in seinem Büro im Maximilianeum. Im Mittelpunkt stand die besondere Rolle der Betriebskrankenkassen als Treiber von innovativer Gesundheitsversorgung insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin und der hausärztlichen Primärversorgung.
Manuela Osterloh
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