Am 18. März 2026 tagten im Bayerischen Landtag Expertinnen und Experten auf Einladung des Vorsitzenden des CSU Arbeitskreises für Gesundheit, Pflege und Prävention, MdL Bernhard Seidenath, daher erneut zum Thema Kindergesundheit.
Ausgangspunkt des Gipfels war der im Juni 2025 auf Initiative des CSU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Holetschek (MdL) auf Bundesebene geschlossene "Pakt für Kindergesundheit", den der BKK Landesverband Bayern unterstützt.
Die Betriebskrankenkassen sind sowohl in der Prävention von Krankheiten sowie in der Vorsorge und Früherkennung seit Jahren als aktive Kassenart bekannt. Dr. Ralf Langejürgen, Vorstand des BKK Landesverbandes Bayern, präsentierte gemeinsam mit dem Präsidenten des BVKJ - Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V., Dr. Michael Hubmann, Ausschnitte zahlreicher zusätzlicher Vorsorgeangebote aus dem Programm “STARKE KIDS by BKK”, die von der U0 schon während der Schwangerschaft bis ins Jugendalter reichen.
Ein weiterer Leuchtturm der Zusammenarbeit ist der “Babykompass”, eine Gesundheitsfibel für Eltern von Kindern im ersten Lebensjahr, der seit 2012 besteht und 2026 als eines der ersten Projekte in den Masterplan Prävention des Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention aufgenommen wurde.
Weitere Themen waren:
- Atopiescreening, das zahlreiche BKK zur Früherkennung eines Allergierisikos unterstützen
- UPlusE zur Früherkennung peripartaler Depressionen, unter denen 10-15 Prozent der Mütter, aber auch bis 5-10 Prozent der Väter leiden.
Großgeschrieben werden bei den Betriebskrankenkassen auch die zahlreichen Präventionsangebote in Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern, z. B.:
- Förderung einer frühen Bindung der Eltern durch das Projekt „Feinfühligkeit“ gemeinsam mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik
- Stärkung der Medienkompetenz von Kindern mit dem Präventionsprogramm „Wir alle gegen Cybermobbing“ oder “ECHT DABEI”
- Projekt "Bauchgefühl" zur Verhinderung von Essstörungen.
Die BKK knüpfen an vielen Stellen an, damit Kinder gesund bleiben. Wie wichtig dabei die Vernetzung von Jugendhilfe, Schulen und Gesundheitssystem ist, bewies erneut der diesjährige Gesundheitsgipfel.