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Viele Player, ein Ziel: Gesundheitsversorgung stetig weiter verbessern!

Einen starken Eindruck von der kreativen Vielfalt der Betriebskrankenkassen (BKK) verschafften sich in dieser Woche die CSU-Gesundheitspolitiker und Mitglieder des Bayerischen Landtags, Carolina Trautner und Bernhard Seidenath, beim Besuch des Steuerungsgremiums des Forums Innovative Versorgung (FIV) des BKK Landesverbandes Bayern.

Gruppenfoto des Steuerungsgremiums Forum innovative Versorgung
Das Steuerungsgremium des Forum innovative Versorgung (FiV) mit Gästen aus der Politik. © BKK Landesverband Bayern.

Ein Vertrag für alle, aber mit optionalem Beitritt der einzelnen BKK 

Unter dem Dach des FIV werden seit vielen Jahren innovative Versorgungsprojekte gebündelt und zusammen mit dem geschäftsführenden BKK Landesverband einheitliche und somit bürokratiearme Rahmenverträge mit den jeweiligen fachärztlichen Verbänden und Vereinigungen geschlossen. Die Vertragsidee wird gemeinsam umgesetzt, aber ob die einzelne BKK dem jeweiligen Vertrag beitritt, bleibt ihre freie Entscheidung.

Aktuell sind 64 BKK im FIV gemeinsam mit dem BKK Landesverband Bayern aktiv, Versorgung über Selektivverträge und innovative Versorgungskonzepte zu gestalten. Allein vier Projekte aus dieser Kooperation haben es auf Anhieb in den Masterplan Prävention geschafft, den das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention ins Leben gerufen hat. Und schon mehrfach dienten die im FIV erdachten Projekte als Anregung für den Übergang in die Regelversorgung.

BKK-Projekte als Initiator für mehr

Drei BKK-Projekte schafften es nun auf Initiative der MdL’s Seidenath und Trautner in einen Beschlussantrag an den Bayerischen Landtag. Das Leitmotto hierbei: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Kindergesundheit bedeutet gezielte Prävention. 


Die Projekte im Einzelnen: 

• die U0, eine pädiatrische Beratung für Schwangere, 
• das Innovationsfondsprojekt UPlusE, zur Früherkennung peripartaler Depressionen und
• die Mädchensprechstunde M1, eine niedrigschwellige Erstberatung von Mädchen zu geschlechtsspezifischen Fragestellungen.

Die erste Hürde hat der Antrag der beiden Landtagsabgeordneten bereits mit einem einstimmigen Beschluss im Gesundheitsausschuss des bayerischen Landtages genommen. 
Zudem ist seitens der Abgeordneten geplant, dass sich fortan der Landesgesundheitsrat des Bayerischen Landtags in einer jährlichen Sondersitzung mit dem Thema Kindergesundheit beschäftigen soll. 

Der partnerschaftliche Austausch mit der Landespolitik machte erneut deutlich: Die Expertise und die Erfahrungen der Betriebskrankenkassen sind nicht nur in punkto Kinder- und Jugendgesundheit sehr hilfreich. „Auch in der Gesundheitsversorgung insgesamt“, so Dr. Ralf Langejürgen, Vorstand des BKK Landesverbandes Bayern, „beweist die Gemeinschaft der BKK immer wieder, wie gut es ihr gelingt, Themen zu bündeln und Innovation in Versorgungswirklichkeit zu übersetzen.“

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Manuela Osterloh

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