BKK für Familien

Folgende Themen und Informationen sind für Familien interessant:

Das Projekt BasKIDball ermöglicht über den Ansatz der offenen Turnhalle die unkomplizierte Teilnahme an einem kostenfreien, betreuten Basketball-Sportangebot für Kinder und Jugendliche. Das sportbezogene Projekt verknüpft auf ideale Weise Bewegung, Spiel, Teamwork und vermittelt Spaß am Sport und der Gemeinschaft. Darüber hinaus vermittelt das Projekt den jungen Teilnehmern auch soziale Kompetenz.

Zielsetzung des Projekts ist es, kostenfreie betreute Sportangebote zu ermöglichen. Das Prinzip der offenen Turnhalle ohne Anmelde- und Teilnahmezwang ist besonders für sozial benachteiligte Jugendliche wichtig und fördert die Akzeptanz bei dieser Zielgruppe. Die Heranführung an Gesundheit, Sport und Teamarbeit wird hierbei mit Hilfe von fachkundigem Personal gefördert. Besonders wichtig ist uns die Vermittlung von Freude am Sport und Bewegung.

Der BKK Landesverband Bayern unterstützt aktuell BasKIDball-Angebote in Nürnberg und demnächst in Augsburg. Ein weiterer Standort von BasKIDball in München ist geplant.

Immer mehr Schülerinnen und Schüler in Deutschland leiden unter Essstörungen, die sich beispielsweise in Bulimie, Magersucht oder Binge Eating zeigen. Besonders betroffen sind Jugendliche in der Altersgruppe um 20 Jahre, die Krankheit manifestiert sich jedoch oft schon viel früher.

Mit dem Ziel, präventiv dieser Entwicklung entgegen zu wirken, setzt der BKK Landesverband Bayern seit Jahren das BKK-Präventionsprogramm bauchgefühl an weiterführenden und beruflichen Schulen um und wird dabei vom Bayerischen Ministerium für Unterricht und Kultus unterstützt.

Angesprochen sind in diesem Projekt Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer. Sie alle finden zahlreiche Informationen zum Thema Essstörungen, Erfahrungen von Betroffenen, Hilfsangebote und vieles mehr auf der Internetseite www.bkk-bauchgefuehl.de.

Die BKK-Botschafterin der Kampagne ist die Autorin und Bloggerin Jana Crämer. Als selbst von der Binge-Eeating-Störung Betroffene berichtet sie in ihrem Blog „Endlich ich” einfühlsam und ergreifend von ihrer Erkrankung und ermutigt jugendliche Frauen und Männer, sich selbst und ihren Körper anzunehmen.

Der BKK Landesverband Bayern arbeitet seit Jahren eng mit dem Therapienetz Essstörungen zusammen. Das Therapienetz unterstützt und begleitet Betroffene und deren Angehörige und verfügt über langjährige Erfahrungen. Mit spezialisierten Ärzten, Psychologen und Ernährungsberatern besteht eine gute Vernetzung.

Geburten vor der 37. Schwangerschaftswoche mit einem Geburtsgewicht von weniger als 2.500 Gramm, sind ein zentrales Problem in der Geburtshilfe. National und international sind steigende Frühgeburtenraten zu verzeichnen. Medizinische Risikofaktoren, wie z.B. die bakterielle Vaginose und die Infektion mit Toxoplasmose können zu einem Anstieg der Frühgeburtenrate führen. 

Frühgeburten sind für die betroffenen Familien mit viel Leid verbunden. Ein Großteil der Frühgeburten ist durch rechtzeitige Intervention vermeidbar. Das frühzeitige Erkennen und die Reduktion dieser Risikofaktoren zählt zu den wichtigsten Zielen des Versorgungsprogramms.

Ihre Betriebskrankenkasse hat dies erkannt und bietet nun ein zusätzliches Plus an Sicherheit und Versorgung im Rahmen des kostenfreien Programmes „Hallo Baby“. Das Programm besteht aus folgenden Inhalten:

  • Direkt mit der Schwangerschaftsfeststellung wird ein Toxoplasmosesuchtest durchgeführt. Das entnommene Blut wird auf das Vorliegen von Antikörpern untersucht. Basierend auf den Testergebnissen erfolgt eine Besprechung zu notwendigen Verhaltensweisen während der Schwangerschaft.
     
  • In der Zeit von der 13. bis zur 20. Schwangerschaftswoche erfolgt ein Infektionsscreening mittels eines Abstriches auf bakterielle Scheidenbesiedelung. Im Anschluss wird  die Ärztin bzw. der Arzt das Untersuchungsergebnis erläutern, anfallende Fragen beantworten und gegebenenfalls eine Behandlung einleiten.
     
  • Gegen Ende der Schwangerschaft wird in der 35. bis 37. Schwangerschaftswoche ein Abstrichtest auf Streptokokken-B Bakterien durchgeführt. Die Ärztin bzw. der Arzt wird bei einem auffälligen Befund alles Notwendige in die Wege leiten. 

In den letzten Jahrzehnten ist die Anzahl der unfreiwillig kinderlosen Paare stetig gestiegen. Inzwischen hat nahezu jedes 5. Paar in Deutschland einen unerfüllten Kinderwunsch. Unfruchtbarkeit liegt zu 40 % bei den Frauen, zu 40 % bei den Männern und zu 20 % bei beiden zusammen. Die Ursachen hierfür können hormonelle Störungen, organische Erkrankungen, psychische Probleme sowie Stress und Hektik sein. Für die betroffenen Paare stellt der unerfüllte Kinderwunsch in der Regel eine große psychische Belastung dar. Dank medizinischer Forschung und modernster Technik kann gegen einen unerfüllten Kinderwunsch heute einiges getan werden.

ART - d.h. IVF (In-Vitro-Fertilisation) bzw. ICSI (intra-zytoplasmatische Spermieninjektion) - sind moderne, komplexe Behandlungsformen mit guten Erfolgschancen.

Bei der Kinderwunschbehandlung ist es Ziel, die aufeinander folgenden Schritte der künstlichen Befruchtung und der Schwangerschaftsbetreuung optimal zu koordinieren, um dadurch die Behandlungsqualität und die Chance auf die Geburt eines gesunden Kindes für die betroffenen Paare zu verbessern. Bei dem Behandlungskonzept wird erstmals auch der Erfolg der Behandlung, nämlich der Eintritt der Schwangerschaft, vergütet. Dadurch setzen die Betriebskrankenkasssen einen besonderen Anreiz für die teilnehmenden Reproduktionsmediziner, Paare mit unerfülltem Kinderwunsch so gut wie möglich und mit einer hohen Erfolgsquote zu behandeln.

Teilnehmen können Frauen aus Bayern, deren BKK Vertragspartner ist und einen Behandlungsplan genehmigt hat. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer BKK!

Mit dem Gesundheitsprogramm BKK STARKE KIDS bietet die BKK bundesweit eine große Auswahl an exklusiven Gesundheits- und Vorsorgeleistungen für Kinder und Jugendliche. Das Programm geht weit über die Leistungen anderer Kassen hinaus und fördert die gesunde Entwicklung Ihres Kindes.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website www.bkkstarkekids.de

Seit 2015 arbeiten die Sportjugend des Bayerischen Landes-Sportverbands BSJ mit dem BKK Landesverband Bayern und seinen Betriebskrankenkassen im Projekt BAERchen zusammen. Ziel ist es, schon die Kleinen für den Sport zu begeistern.

BAERchen steht für 

B ewegung mit Sport und Spaß für die 3-5-Jährigen in Kindertageseinrichtungen,

A ufklärung von Eltern und Erziehungsberechtigte über die Notwendigkeit und Form gesunder Lebensführung bei Kindern mit Hilfen und Tipps zur praktischen Umsetzung,

E rnährung durch die Vermittlung über Kenntnisse einer genussreichen, gesunden Kost, die Kindern schmeckt und

R essourcen bündeln: Schaffen und Bündeln aller notwenigen Quellen und Mittel zur Umsetzung des Projektes.

In Kooperation bieten ortsnahe Institutionen regelmäßige Bewegungsstunden für alle Kinder des Kindergartens (3 bis 6 Jahre) an und integrieren auch das Thema gesunde Ernährung in ihr Konzept. Die Betriebskrankenkassen in Bayern finanzieren qualifizierte Übungsleiter, die in die Kindertageeinrichtungen kommen.

Hintergrund:

Jedes zehnte Kind im Kindergartenalter ist übergewichtig und bei den Grundschulkindern steigt der Anteil Übergewichtiger auf 15 Prozent an. Als fettleibig gelten 3 % der Klein- und über 6% der Schulkinder. Die langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit sind gravierend, denn schwerwiegende Krankheiten können die Folge sein: Diabetes und Bluthochdruck sowie Störungen des Fettstoffwechsels und Erkrankungen an Muskeln und Gelenken. Hier setzt das Projekt BAERchen mit dem BLSV an.

Ein Smartphone gehört bei den meisten Jugendlichen zum Leben dazu, wie der Löffel zur Suppe. Die kleinen Geräte sind ja auch praktisch und vielfach einsetzbar: Musik hören, Videos und Fotos gucken und machen, chatten, Internet surfen und, ja, telefonieren kann man auch noch damit.

Mit den Möglichkeiten wachsen aber auch negative Begleiterscheinungen: Da wird schnell mal eine scheinbar lustige Situation fotografiert oder gefilmt und im Internet gepostet. Oder, es wird ganz bewusst jemand öffentlich-digital zur Schau gestellt. Letzteres ist Vielen unter dem Begriff Cybermobbing bekannt.

Das mehrfach prämierte Mentoring-Programm der Digitalen Helden baut darauf, Schülerinnen und Schüler aus höheren Klassen zu Ansprechpartnern ihrer Mitschüler in jüngeren Jahrgängen zu sein. Ziel ist es, dass die Kinder lernen, souverän an der digitalen Kommunikation teilzunehmen und diese mitzugestalten.

Die jungen Mentoren coachen nicht nur ihre Mitschüler, sondern auch Lehrer und Pädagogen.

Die Betriebskrankenkassen in Bayern unterstützen die Digitalen Helden an ausgewählten Schulen in Bayern.

Feinfühligkeit von Eltern und ErzieherInnen – Beziehungen mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren gestalten lautet ein Projekt der Betriebskrankenkassen. Es vermittelt Eltern den besonderen Wert einer frühen Bindung für die gesundheitliche Entwicklung ihres Kindes. Der BKK Landesverband Bayern arbeitet in diesem Projekt eng mit dem bayerischen Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) zusammen.

Zentraler Baustein der Aktivitäten ist eine Informationsbroschüre zu den Themen emotionale Grundbedürfnisse von Kindern, Feinfühligkeit und Grenzen-Setzen sowie die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindergartenkindern. Die Broschüre richtet sich an Eltern und ErzieherInnen und wird in den Kindertageseinrichtungen verteilt. Die Broschüre „Feinfühligkeit von Eltern und ErzieherInnen – Beziehungen mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren gestalten“ liefert wertvolle Anregungen und Informationen zum Themen.

Ergänzend werden Kita-Team-Workshops und Elternabende in Kindertageseinrichtungen umgesetzt. In Zusammenarbeit mit den Betriebskrankenkassen informieren Expertinnen des IFP zu folgenden Themen:

  • Wie kann eine vertrauensvolle Beziehung zum Kind aufgebaut und aufrechterhalten werden?
     
  • Was sind die emotionalen Grundbedürfnisse von Kindern? Warum ist ein feinfühliger Umgang mit den Bedürfnissen so wichtig für die Entwicklung?
     
  • Wie kann man Kinder im Umgang mit ihren Gefühlen unterstützen?
     
  • Warum sind Grenzen für die Entwicklung wichtig? Wie kann man Grenzen setzen, ohne die Beziehung zum Kind zu gefährden?
     
  • Welche Folgen hat ein Mangel an Feinfühligkeit für die Beziehung zum Kind und für seine Entwicklung?
     
  • Wie können Eltern und pädagogische Fachkräfte mit Belastungen im Alltag umgehen?

Unter Resilienz versteht man die psychische Widerstandskraft, die einen Menschen trägt. Sie ist das Immunsystem des Menschen und wird im Kindesalter besonders geprägt. Eltern und Schulen können ihre Kinder unterstützen ihre Resilienz und somit auch ihre Gesundheit zu stärken. Denn Resilienz schließt ein, gegenüber Krankheiten abwehrfähig zu werden und innere Stärken aufzubauen und zu festigen.

Der BKK Landesverband Bayern unterstützt den Jugendhilfeträger iSo – Innovative Sozialarbeit, der das Präventionsprojekt BKK-STARK³, dass die Stärkung der Resilienz in den Fokus stellt. BKK-STARK³ wird an ausgewählten Schulen in der Metropolregion Bamberg-Nürnberg angeboten.

Das Präventionsprojekt BKK-STARK³ fokussiert sich auf drei Zielgruppen, die während des Projektverlaufs nacheinander eingebunden und mit verschiedenen Angeboten bedient werden: Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren stellen dabei die größte Zielgruppe dar. Die zweite Zielgruppe umfasst das pädagogische Personal und Multiplikator-Funktionäre in den Ganztagsschulen. Im Rahmen der dritten Zielgruppe werden auch die Erziehungsberechtigten mithilfe verschiedener Weiterbildungsangebote mit dem Thema Resilienz vertraut gemacht.

Die Workshops sowie Tagesveranstaltung zur Resilienzförderung von Kindern und Jugendlichen werden an Schulen entwickelt und durchgeführt. Ziel ist es, die Selbstwirksamkeit von Kindern und Jugendlichen im Umgang mit ihren Herausforderungen zu stärken sowie resilienzförderliche Strukturen an Schulen zu gewährleisten.

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Sprechen Sie Ihre BKK an. Die Kontaktdaten finden Sie im folgenden Link.